Auf einen Blick
- Struktur: Einleitung (Hook + These), Hauptteil (ein Argument pro Absatz mit der PEEL-Methode), Schluss
- Der englische Essay: persönlich und direkt, eine klare Position einnehmen, in der ersten Person schreiben
- Formeller Ton: keine Kurzformen, keine umgangssprachlichen Phrasal Verbs, keine Familiaritäten
- Häufige Fehler: do progress (richtig: make progress), interested by (richtig: interested in), depends of (richtig: depends on)
- Korrekturlesen: immer laut lesen, um zu lange Sätze und Flüchtigkeitsfehler zu erkennen
Auf Englisch gut zu schreiben erfordert, zwei Ebenen gleichzeitig zu beherrschen: die Sprache selbst (Grammatik, Wortschatz, Syntax) und die Methode, die für die jeweilige Aufgabe erwartet wird. Ein gut formulierter, aber schlecht strukturierter Text überzeugt wenig, genauso wie ein gut organisierter Text voller unnatürlicher Formulierungen. Diese Seite erläutert die konkreten Tipps, die für die große Mehrheit schriftlicher Aufgaben auf Englisch gelten, sei es ein akademischer Essay, eine Prüfungsarbeit oder ein professionelles Dokument.
Was den englischen Essay von akademischem Schreiben in anderen Traditionen unterscheidet
Viele Lernende übertragen automatisch die Schreibkonventionen ihrer Muttersprache ins Englische und produzieren Texte, die sprachlich korrekt, aber stilistisch nicht angemessen sind. Der englische Essay folgt eigenen Regeln.
| Aspekt | Viele akademische Traditionen | Englischer Essay |
|---|---|---|
| Pronomen | Unpersönlich, „ich“ vermeiden | Erste Person (I) wird erwartet und geschätzt |
| Positionierung | Mehrere Seiten darstellen, keine klare Aussage | Eine Position wählen und konsequent vertreten |
| Einleitung | Oft ein schrittweiser, allgemeiner Einstieg ins Thema | Direkter Hook, gefolgt von einer präzisen Thesis Statement am Ende des ersten Absatzes |
| Stil | Kann abstrakt bleiben | Klarheit steht an erster Stelle: konkrete Beispiele, Daten, spezifische Belege |
| Schluss | Öffnet manchmal auf ein breiteres Thema | Hauptpunkte zusammenfassen, These reformulieren, optional ein kurzer Ausblick |
Dieser Unterschied in der Grundhaltung wird häufig unterschätzt. Der englische Essay belohnt Engagement, Klarheit der Position und die Stärke der Argumentation durch Beispiele. Auf der sicheren Seite zu bleiben oder eine klare Aussage zu vermeiden gilt als Schwäche, nicht als intellektuelle Nuanciertheit.
Die dreiteilige Struktur und was jeder Teil enthalten muss
Die Einleitung
Eine starke englische Einleitung enthält drei klar unterschiedliche Elemente in dieser Reihenfolge. Zunächst ein Hook, der die Aufmerksamkeit des Lesers von der ersten Zeile an fesselt. Dann einige Kontextsätze, die das Thema vorstellen und den Rahmen abstecken. Schließlich, und das ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal des englischen Essays, eine Thesis Statement: eine präzise, engagierte Behauptung, die die im Text vertretene Position ankündigt. Keine Frage, keine neutrale Feststellung, sondern eine in ein bis zwei Sätzen formulierte Aussage.
Nützliche Hook-Formulierungen
It is often argued that… / In recent years, … has become increasingly… / Few issues have generated as much debate as… / The question of whether… lies at the heart of contemporary…
Formulierungen für die Thesis Statement
This essay will argue that… / It is the contention of this essay that… / This paper aims to demonstrate that…
Der Hauptteil: die PEEL-Methode
Jeder Hauptteilabsatz muss der PEEL-Struktur folgen. Point: die Hauptidee des Absatzes, in einem klaren Eröffnungssatz formuliert. Evidence: ein Beweis, ein Beispiel, ein Zitat oder Daten, die die Idee veranschaulichen. Explanation: ein oder zwei Sätze, die zeigen, warum dieses Beispiel die These stützt. Link: ein Übergangssatz, der den Absatz abschließt und zum nächsten überleitet.
Ein Absatz ohne Beispiel bleibt vage und wenig überzeugend. Ein Beispiel ohne Erklärung schwebt im Raum : der Leser versteht nicht, warum es dort steht. Die Kombination beider, explizit miteinander verknüpft, verleiht der Argumentation Gewicht. Als Faustregel gilt: ein solides, gut ausgearbeitetes Beispiel ist mehr wert als drei oberflächlich behandelte.
Übergangssformulierungen zwischen Absätzen
Hinzufügung: Furthermore, Moreover, In addition, Building on this…
Kontrast: However, Nevertheless, On the other hand, Despite this, While it is true that…
Veranschaulichung: For instance, A case in point is, This is illustrated by, To illustrate…
Nuancierung: To some extent, It is worth noting that, This does not mean, however, that…
Absatzabschluss: This suggests that, This demonstrates that, This confirms the view that…
Der Schluss
Der Schluss fasst die Hauptpunkte in anderen Worten zusammen, ohne bereits verwendete Formulierungen wörtlich zu wiederholen. Dann wird die These im Kontext des gesamten Arguments bekräftigt. Es dürfen auf keinen Fall neue Informationen eingeführt oder neue Fragen aufgeworfen werden, die unbeantwortet bleiben. Ein kurzer Ausblick, ein oder zwei Sätze über die weiterreichenden Implikationen, kann den Text elegant abschließen, sofern er knapp bleibt und direkt mit dem Behandelten zusammenhängt.
Nützliche Schlussformulierungen
In conclusion, / To sum up, / On balance, / All things considered, / Overall, it can be seen that… / The evidence presented in this essay suggests that…
Ton und Register: formelles Englisch in der Schriftsprache
Das Englische unterscheidet sehr klar zwischen informell gesprochenem Register und formellem Schriftregister. In einem Essay, einem Bericht oder einer professionellen E-Mail müssen bestimmte sprachliche Formen systematisch vermieden werden.
Kurzformen
Verkürzte Formen (don’t, can’t, it’s, they’re, won’t) gehören ausschließlich dem gesprochenen und informellen Register an. In jedem formellen englischen Text werden stets die vollständigen Formen verwendet: do not, cannot, it is, they are, will not. Diese Regel gilt ohne Ausnahme in einem akademischen Essay oder einem professionellen Dokument.
Umgangssprachliche Phrasal Verbs
Das informelle gesprochene Englisch stützt sich stark auf Phrasal Verbs. Diese klingen in einem formellen Text zu umgangssprachlich; ihre lateinischen oder griechischen Entsprechungen sind immer vorzuziehen.
| Phrasal Verb (informell) | Formelle Entsprechung |
|---|---|
| carry on | continue, proceed |
| find out | discover, determine, establish |
| look into | investigate, examine, explore |
| go up | increase, rise, grow |
| go down | decrease, decline, fall |
| bring about | cause, produce, generate |
| get rid of | eliminate, remove, abolish |
| come up with | develop, devise, propose |
| put off | postpone, delay |
| deal with | address, tackle, manage |
Unspezifischer Wortschatz
Einige im Alltag sehr häufige Wörter sind für sorgfältiges Schreiben zu ungenau und müssen durch präzisere Begriffe ersetzt werden.
| Unspezifisches Wort | Präzise Alternativen |
|---|---|
| get | obtain, receive, acquire, achieve, become, reach |
| a lot of | many, numerous, a large number of, a significant proportion of |
| things | aspects, elements, factors, issues, concerns |
| good | beneficial, effective, valuable, significant, substantial |
| bad | harmful, detrimental, problematic, adverse, negative |
| big | significant, considerable, substantial, major, large-scale |
| show | demonstrate, illustrate, reveal, indicate, highlight, suggest |
| I think | It can be argued, It is evident, The evidence suggests, It is worth noting |
Wiederholungen vermeiden: Synonyme und nominale Substitution
Dasselbe Wort mehrmals in einem Absatz zu wiederholen schwächt den Text und signalisiert eingeschränkten Wortschatz. Zwei Techniken lösen dieses Problem effektiv.
Die erste ist der Einsatz von Synonymen, bei dem das Wort variiert wird, während die Bedeutung erhalten bleibt. Die zweite, oft vernachlässigte Technik ist die nominale Substitution: eine Nominalphrase durch ein Pronomen oder einen kürzeren Rückverweis ersetzen. This issue, such challenges, the former, the latter, this phenomenon, such a development verweisen auf ein bereits erwähntes Konzept, ohne es zu wiederholen, und wahren dabei die thematische Kohärenz des Absatzes.
| Überverwendetes Wort | Nützliche Synonyme |
|---|---|
| important | significant, crucial, pivotal, essential, key, central, fundamental |
| problem | issue, challenge, concern, difficulty, obstacle, drawback |
| increase | rise, growth, surge, climb, expansion, upturn |
| argue | claim, contend, assert, maintain, suggest, propose |
| example | case in point, instance, illustration, telling example, evidence |
| change | shift, transformation, development, evolution, adjustment |
Kollokationen: Englisch schreiben, keine wörtliche Übersetzung
Eine Kollokation ist eine habituelle Wortkombination, die sich nicht logisch ableiten lässt. Das Englische ist voll davon, und sie korrekt einzusetzen ist eines der zuverlässigsten Merkmale eines fortgeschrittenen Niveaus. Niemand lernt Kollokationen direkt : man verinnerlichtsie durch Lesen und Sprachkontakt. Die häufigsten Fehler zu kennen ermöglicht es, sie systematisch zu korrigieren.
| Bedeutung | Häufige wörtliche Übersetzung (oft falsch) | Korrekte Kollokation |
|---|---|---|
| Fortschritte machen | do progress | make progress |
| einer Herausforderung begegnen | elevate a challenge | rise to a challenge, meet a challenge |
| eine Entscheidung treffen | take a decision | make a decision (idiomatischer) |
| eine Rolle spielen | play a role (teilweise korrekt) | play a role, play a part (beide korrekt) |
| starke Nachfrage | strong demand | high demand (natürlicher) |
| lebhaftes Interesse | a vivid interest | a keen interest, a strong interest |
| ein Ziel erreichen | reach an objective | achieve a goal, meet a target |
| eine Untersuchung durchführen | lead an investigation | conduct an investigation, carry out a study |
| Druck ausüben | exercise pressure | put pressure on, exert pressure |
| eine Frage stellen | pose a question | ask a question (aber raise a question für ein aufgeworfenes Problem) |
Präpositionen nach Verben und Adjektiven: die häufigsten Fehlerquellen
Englische Präpositionen folgen nicht derselben Logik wie die Präpositionen anderer Sprachen, und diese Diskrepanz führt selbst bei fortgeschrittenen Lernenden zu wiederkehrenden Fehlern.
| Wort | Häufiger Fehler | Korrekte Form |
|---|---|---|
| it depends | it depends of | it depends on |
| interested | interested by | interested in |
| responsible | responsible of | responsible for |
| different | different of | different from / different to |
| consist | consist of | consist of (für Zusammensetzung korrekt; consist in für Definitionen) |
| capable | capable to | capable of |
| agree | agree with a decision | agree with a person / agree on a decision / agree to a proposal |
| congratulate | congratulate someone for | congratulate someone on |
| prevent | prevent someone to do | prevent someone from doing |
Effektive Sätze formulieren
Länge und Rhythmus
Formelles Englisch schätzt Klarheit mehr als syntaktische Komplexität. Ein Satz, der länger als drei Zeilen ist, muss fast immer in zwei aufgeteilt werden. Das Prinzip ist einfach: eine Idee, ein Satz. Die Variation der Satzlänge : kurze Sätze zur Betonung, längere zur Ausführung : gibt dem Text Rhythmus. Eine Abfolge sehr kurzer Sätze kann abgehackt wirken, genauso wie eine Abfolge sehr langer Sätze den Leser ermüdet. Abwechslung ist der Schlüssel.
Passiv und Aktiv
Formelles Englisch verwendet das Passiv häufiger als viele andere Sprachen in vergleichbaren Registern, aber ein übermäßiger Gebrauch macht den Text schwer und verbirgt, wer handelt. Die beste Praxis besteht darin, das Passiv nur zu verwenden, wenn der Handelnde unbekannt, unwichtig ist oder wenn man bewusst das Ergebnis statt die Ursache in den Vordergrund stellen möchte.
| Aktiv | Passiv | Wann welche Form bevorzugen |
|---|---|---|
| The government introduced the policy. | The policy was introduced by the government. | Aktiv wenn der Handelnde wichtig ist, Passiv wenn das Ergebnis wichtig ist |
| Researchers have demonstrated that… | It has been demonstrated that… | Das unpersönliche Passiv klingt im akademischen Kontext neutraler |
Relativsätze: which vs that
Das Englische unterscheidet which und that in Relativsätzen, eine Nuance, die in vielen anderen Sprachen fehlt.
- That wird für einschränkende Relativsätze verwendet, die die Bedeutung präzisieren: The book that I borrowed is excellent (genau dieses Buch).
- Which wird für nicht einschränkende Relativsätze verwendet, die eine zusätzliche, nicht wesentliche Information hinzufügen, immer durch ein Komma abgetrennt: The report, which was published last month, confirms the trend.
Englische Rechtschreibung: wiederkehrende Fallen
Die englische Rechtschreibung ist bekanntermaßen schwierig, aber die häufigsten Fehler lassen sich vorwegnehmen und systematisch korrigieren.
| Häufige Falschschreibung | Korrekte Form | Hinweis |
|---|---|---|
| accomodate | accommodate | Doppeltes c und doppeltes m |
| occurence | occurrence | Doppeltes c und doppeltes r |
| seperately | separately | e, nicht i in der zweiten Silbe |
| definately | definitely | Kein a; kommt von definite |
| independant | independent | Immer -ent im Englischen |
| goverment | government | Das mittlere n wird geschrieben, auch wenn es stumm ist |
| recomend | recommend | Nur doppeltes m |
| liason | liaison | i vor dem a |
Die Unterschiede zwischen britischer und amerikanischer Rechtschreibung verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit, besonders bei Prüfungen oder beruflichen Texten, die interne Kohärenz erfordern.
| Britisches Englisch | Amerikanisches Englisch |
|---|---|
| colour, honour, behaviour | color, honor, behavior |
| organise, recognise | organize, recognize |
| centre, theatre | center, theater |
| catalogue, dialogue | catalog, dialog |
| analyse | analyze |
Die Wahl einer Konvention beeinflusst die Bewertung nicht, aber das Mischen beider in demselben Text erweckt den Eindruck mangelnder Sorgfalt. Konsequenz ist entscheidend.
Zeichensetzungsregeln, die es zu kennen gilt
- Kein Leerzeichen vor Punkt, Komma, Fragezeichen oder Doppelpunkt.
- Englisch verwendet gerade Anführungszeichen “ “ oder typografische geschweifte Anführungszeichen “ “ : niemals Guillemets « ».
- Der lange Gedankenstrich (em dash) wird im amerikanischen Englisch ohne Leerzeichen verwendet, im britischen Englisch mit Leerzeichen.
- In einem formellen Essay sind Ausrufezeichen selten und für direkte Zitate oder Fälle reserviert, in denen der Ton es wirklich erfordert.
- Das Oxford-Komma ist im formellen amerikanischen Englisch vor dem letzten Element einer Aufzählung obligatorisch: red, white, and blue. Im britischen Englisch ist sein Gebrauch optional, wird aber empfohlen, um Mehrdeutigkeiten zu vermeiden.
Verschiedene Schreibaufgaben und ihre Besonderheiten
Der argumentative Essay
Dies ist die häufigste akademische Aufgabe. Sie erfordert eine klare Thesis Statement in der Einleitung, einen Hauptteil, der diese These durch Argumente und Beispiele stützt, und einen Schluss, der sie bekräftigt. Argumentationsvokabular und formelle Verbindungswörter (furthermore, however, it can be argued) sind unverzichtbar.
Die formelle E-Mail und der Geschäftsbrief
Eröffnungs- und Schlussformeln in einer professionellen englischen E-Mail folgen präzisen Konventionen.
| Situation | Eröffnung | Abschluss |
|---|---|---|
| Bekannte Person (Vorname) | Dear [Vorname], | Kind regards, / Best regards, |
| Weniger bekannte Person (Nachname) | Dear Mr./Ms. [Nachname], | Yours sincerely, |
| Unbekannter Empfänger | Dear Sir or Madam, / To whom it may concern, | Yours faithfully, |
Die Zusammenfassung
Eine Zusammenfassung (summary) muss vollständig in eigenen Worten verfasst werden, ohne Sätze aus dem Ausgangstext zu reproduzieren. Sie folgt der Gedankenfolge des Originals, verdichtet diese und bleibt objektiv: Der Verfasser gibt keine persönliche Meinung ab.
Die Rede und der Presseartikel
Beide Formen erfordern, das Zielpublikum zu identifizieren und den Ton entsprechend anzupassen. Eine Rede richtet sich an ein direkt anwesendes Publikum und kann direkte Anreden enthalten (Ladies and gentlemen, my fellow citizens). Ein Presseartikel verlangt eine starke Eröffnung, eine Zusammenfassung der wesentlichen Informationen im ersten Absatz (Regel der umgekehrten Pyramide) und einen knappen Stil, der kurze Sätze bevorzugt.
Korrekturrundenstrategie in vier Durchgängen
Eine einzige Durchsicht unmittelbar nach dem Schreiben ist wenig effektiv, weil das Gehirn dazu neigt, zu lesen, was es schreiben wollte, und nicht, was tatsächlich auf der Seite steht. Eine Strategie mit mehreren gezielten Durchgängen ist zuverlässiger.
Der erste Durchgang wird laut gelesen und dient dazu, Sätze zu erkennen, die sich falsch anhören, Wiederholungen und syntaktische Ungeschicklichkeiten zu finden. Wenn ein Satz zweimal gelesen werden muss, um verstanden zu werden, muss er umformuliert werden. Der zweite Durchgang konzentriert sich auf die Struktur: Hat jeder Absatz eine klare Hauptidee am Anfang? Sind Übergänge vorhanden? Enthält der Schluss kein neues Argument? Der dritte Durchgang zielt auf persönliche Wiederholungsfehler: das -s in der dritten Person Singular des Simple Present, Präpositionen nach Verben und Adjektiven, zu entfernende Kurzformen, Subjekt-Verb-Kongruenz in langen Sätzen. Der vierte und letzte Durchgang überprüft die Rechtschreibung Wort für Wort, am besten vom Textende zum Anfang hin, was dazu zwingt, jedes Wort als isoliertes Objekt zu lesen und nicht als Teil eines Bedeutungsflusses.
Die fünf häufigsten Fehler in englischen Texten:
1. Fehlendes -s in der dritten Person Singular des Simple Present (he says, nicht he say). 2. Verwechslung von their/there/they’re, your/you’re, its/it’s. 3. Kurzformen in formellen Texten (don’t, can’t). 4. Falsche Präpositionen (depends of statt depends on, interested by statt interested in). 5. Verwendung des Present Perfect, wo Simple Past gefordert ist, und umgekehrt (I have seen him yesterday ist falsch: I saw him yesterday).
Zusammenfassung
Gut auf Englisch schreiben beruht auf drei sich ergänzenden Säulen: eine klare Struktur mit einer klar vertretenen These, ein formeller Ton, der Kurzformen, umgangssprachliche Phrasal Verbs und unspezifischen Wortschatz ausschließt, sowie die Beherrschung von Kollokationen und Präpositionen, die wörtliche Übersetzungsfehler vermeidet. Systematisches Korrekturlesen, idealerweise in mehreren Durchgängen und laut gelesen, korrigiert die Fehler, die beim Schreiben unter Zeitdruck unterlaufen. Diese Automatismen werden hauptsächlich durch regelmäßiges Lesen authentischer englischer Texte aufgebaut, das Kollokationen, idiomatische Wendungen und stilistische Konventionen verankert, ohne dass sie einzeln gelernt werden müssen.
